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Fakultät für Informatik

 

Zuordnung zu den Grundforschungsrichtungen - Kooperationsbeziehungen



Zuordnung des Projektes zu den Grundforschungsrichtungen

Das Projekt VisDok ordnet sich in das Wirkungsfeld Informations-, Kommunikationstechnik / Softwaretechnologie und Datenbanken der Experimentellen Fabrik ein. Das Projekt VisDok ist interdisziplinär ausgerichtet und vereinigt programmiertechnische, psychologisch-pädagogische und designerische Herangehensweisen. Zur medien- und sprachunabhängigen Repräsentation des zu modellierenden Domänenwissens werden Wissensrepräsentationstechniken, insbesondere terminologische oder Beschreibungslogiken, eingesetzt. Im Diskursplaner werden Methoden der logischen Programmierung angewendet. Die medienspezifischen Generatoren wenden computerlinguistische Methoden, hier die der multilingualen Sprachgenerierung bzw. Methoden der Computergraphik an.




Aufgebaute Forschungsverbindungen und Kooperationsbeziehungen

Die enge Zusammenarbeit mit dem Projekt "Lernen in Bildern" beinhaltet die pädagogisch-psychologische Begleitung und formative Evaluation des Entwicklungsprozesses der technischen Dokumentation und gewährleistet die Entwicklung einer technischen Dokumentation, in die kontinuierlich prozeßevaluativ Erkenntnisse und Anforderungen der Nutzer miteinfließen und die pädagogischen, psychologischen und mediendidaktischen Anforderungen gerecht wird. Die Zusammenarbeit und Vernetzung der beiden Projekte zeigt sich durch wöchentliche Teambesprechungen der beteiligten Projektmitarbeiter, in denen die Ergebnisse ausgetauscht und die weitere Vorgehensweise aufeinander abgestimmt wird. Da die enge Kooperation organisatorisch durch die räumliche Fokussierung der Projektmitarbeiter in einem gemeinsamen Raum gelöst ist, findet darüber hinaus kontinuierliche informelle Austauschprozesse statt.

Zwischen den Projekten Culture Change, "Lernen in Bildern" und VisDok ist die Kooperation als Dreiecksstruktur aufgebaut worden, da alle drei Projekte gemeinsame Anknüpfungspunkte besitzen, die eine Kommunikation über eine in dieser Form vernetzte Struktur sinnvoll erscheinen lassen. Während das Projekt Culture Change die Unternehmenskultur einerseits aus arbeitswissenschaftlicher Perspektive im Zusammenhang mit der Unternehmensstruktur und andererseits aus gestalterischer Perspektive im Hinblick auf äußerliche und unternehmensinhärente Erscheinungsformen untersucht, wirken sich die im Projekt "Lernen in Bildern" untersuchten Lernprozesse bzw. die wahrgenomme Bereitschaft des Unternehmens, Weiterbildungsoptionen zu ermöglichen und die in VisDok ausgelösten Kommunikationsprozesse ebenfalls auf die Unternehmenskultur aus. Anknüpfungspunkte sind auf drei Ebenen denkbar: auf der Metop-Ebene, der Ebene der industriellen Kooperationspartner und durch intensiven Informations-Austausch der wissenschaftlichen Mitarbeiter.

Im Projekt Produktionsstrukturen und -bewertung wird ein Programm (STRUGTO) zur Unterstützung von notwendigen Strukturveränderungen in Unternehmen bei der Anpassung an Veränderungen im betrieblichen Umfeld erarbeitet. In diesem Zusammenhang spielen die im Betrieb gefertigten Produkte eine große Rolle. Intensive Gespräche werden geführt, um bestimmte Aspekte der Produktdokumentation zum Ausgangspunkt einer Verknüpfung von VisDok und STRUGTO zu machen, wobei allerdings die weitere Entwicklung der beiden Projekte abgewartet werden muß. Hervorragende Einsatzmöglichkeiten bietet die Methode der Zoom-Navigation im Programm STRUGTO, da bei der Untersuchung der Strukturvarianten komplexe Benutzungsschnittstellen zum Einsatz kommen, die von der verbesserten interaktiven Platzaufteilung auf dem Bildschirm profitieren.

Im Projekt Adaptives semantisches Datenmodell für den integrierten Fabrikentwurf werden Datenmodelle für den Bereich Materialflußplanung erarbeitet. Es wurden Konzepte zur Modellierung von Zeit und Raum entworfen. Wenn es gelingt, das in unterschiedlichen Repräsentationsformalismen dargestellte Wissen zu transformieren, sind die im Projekt Adaptives semantisches Datenmodell für den integrierten Fabrikentwurf entwickelten Datenmodelle in VisDok anwendbar und es können die in beiden Projekten gewonnenen Erkenntnisse gegenseitig verfügbar gemacht werden.

Der Bezug zum Projekt Föderierung heterogener Datenbanksysteme und lokaler Datenhaltungskomponenten zur systemübergreifenden Integritätssicherung ergibt sich dadurch, daß auch in VisDok die Wissenquellen in mehrere Subsystemen in verschiedenen Repräsenationsformaten vorliegen. Damit müssen auch in VisDok Integritätsaspekte behandelt werden. Zur Senkung der Einführungskosten ist es wünschenswert, die Informationen, die zur Erstellung des Wissensbasis notwendig sind, soweit als möglich aus vorhandenen Datenbanken zu beziehen. Dieses Ziel kann nur durch eine intensive Zusammenarbeit mit dem Projekt Föderierung heterogener Datenbanksysteme und lokaler Datenhaltungskomponenten zur systemübergreifenden Integritätsicherung erreicht werden.



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